Nährwerte pro 100 g:
Kalorien: 75 kcal
Eiweiß: 13,5 g
Kohlenhydrate: 4,0 g
Fett: 0,2 g

Im deutschsprachigen Raum wurde dem „Twarc“, eigentlich ein Abfallprodukt der Milchindustrie, schon im 14. Jahrhundert eine heilsame Wirkung zugeschrieben. Und tatsächlich hat Magerquark ernährungsphysiologisch einiges zu bieten…

Magerquark

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Zum einen enthält Magerquark ein besonders vorteilhaftes Verhältnis von Kohlenhydraten und Fett zu Eiweiß. Zum anderen dient er als natürliche Calciumquelle, welches wichtig für die Erhaltung der Knochen ist. Bei der biologischen Wertigkeit liegt Magerquark – wie alle Milchprodukte – mit ca. 80 im guten Mittelfeld. Bei dem Eiweiß aus Magerquark handelt es sich hauptsächlich um das Milcheiweiß Casein. Casein ist ein sehr „langsames“ Protein, d.h. es hat eine lange Resorptionszeit im Körper. Damit ist man über einen längeren Zeitraum mit Aminosäuren versorgt und schützt seinen Körper vor Katabolismus (Muskelabbau). Vor dem Schlafengehen ist Magerquark ideal, um die Eiweißversorgung über Nacht zu gewährleisten. Gleichzeitig enthält er so gut wie kein Fett und nur wenige Kohlenhydrate, was den Magerquark bei Diäten zu einem guten Freund machen kann.

Tipps zur Zubereitung:
Magerquark an sich ist relativ trocken und sauer. Deswegen empfehlen wir den Quark mit einem Schuss Milch und Honig oder Ahornsirup zu verfeinern und dann mit etwas Obst, wie zum Beispiel Bananen oder Erdbeeren, aufzupeppen. Auch zerkleinerte Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln machen sich sehr gut im Quark. Wer auf die Kalorien achten muss, sollte beim Verfeinern sparsam sein und einen Mittelweg finden. Ganz darauf verzichten braucht man aber nicht.

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