Putenpfanne asiatisch

Für dieses asiatische Gericht brauchst Du für drei bis vier Portionen:

400 g Putenfleisch
eine Gemüsezwiebel
je eine rote und grüne Paprikaschote
ein Bund Frühlingszwiebeln
125 g unbehandelte Cashewkerne
1 – 2 Knoblauchzehen
ein kleines Stück frischen Ingwer (maximal einen Zentimeter)
Öl
Sojasauce
Sherry
100 ml Gemüsebrühe
Speisestärke
Salz, Pfeffer

Das Putenfleisch schneidest Du in dünne Streifen, die Gemüsezwiebel, die Frühlingszwiebeln und die Paprikaschoten in mundgerechte Stücke. Knoblauch und Ingwer schälst Du und schneidest es ebenfalls klein.

Erhitze die Pfanne ohne Öl und gib die unbehandelten Cashewkerne hinzu. Unter regelmäßigem Schwenken röstest Du die Cashewkerne etwas an. Nimm die Nüsse dann aus der Pfanne und bewahre sie in einer kleinen Schüssel auf.

In die Pfanne gibst Du nun Paprika, Frühlingszwiebeln und Gemüsezwiebeln und brätst das Gemüse scharf an. Gib dann das Putenfleisch, den klein geschnittenen Knoblauch und Ingwer hinzu.

Füge dann jeweils einen guten Schuss Sojasauce und Sherry in die Pfanne, fülle mit der Gemüsebrühe auf und lass die Flüssigkeit etwa zwei Minuten einkochen. Die Cashewkerne kannst Du nun ebenfalls in die Pfanne geben.

In der Zwischenzeit nimmst Du einen Teelöffel Speisestärke und verrührst diesen klumpenfrei in zwei Esslöffel Wasser. Dies fügst Du zum Pfanneninhalt hinzu und lässt es aufkochen. Die Speisestärke sorgt dafür, dass die Flüssigkeit leicht andickt und so eine angenehme Konsistenz erhält.

Mit Salz und Pfeffer schmeckst Du die asiatische Putenpfanne ab.

Tofu-Curry

Tofu hat seine Heimat in Asien. Besonders passend ist es daher, wenn er mit asiatischen Gewürzen wie Curry zubereitet wird. Für ein Tofu-Curry braucht man:

200 g Tofu
einen mittelgroßen Fenchel
eine Stange Porree
zwei Möhren
den Saft einer Orange
200 ml Kokosmilch oder Sahne
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Currypulver, Honig, Sojasauce zum Abschmecken

Den Tofu schneidet man in mundgerechte Stücke, ebenso den Fenchel, den Porree und die Möhren. In einer beschichteten Pfanne brät man diese Zutaten an. Bevor man den Saft der Orange hinzugibt, würzt man Tofu und Gemüse mit einem Esslöffel Currypulver. Durch das Anrösten des Currys wird das Aroma verstärkt.

Unter ständigem Rühren kocht man den Orangensaft etwas ein und gibt die Kokosmilch beziehungsweise die Sahne hinzu. Wenn man mag, lässt man die Flüssigkeit durch weiteres Kochen noch etwas eindicken. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, würzt man das Tofu-Curry mit Salz, Pfeffer, Honig und Sojasauce. Da Sojasauce relativ salzig ist, sollte man mit der Dosierung vorsichtig sein.

Wenn man dieses Gericht etwas schärfer wünscht, nimmt man eine Messerspitze Sambal Olek oder einen Schuss Tabasco.

Orientalische Hackpfanne

Für eine eiweißreiche Hackpfanne mit orientalischem Touch benötigst Du:

500 g Rinderhackfleisch
eine Dose Kichererbsen
ein Bund Lauchzwiebeln
vier Aprikosen
50 g Mandeln, klein gehackt
ein Glas Mangochutney
Öl zum Anbraten
Salz, Pfeffer, Tabasco

Lass die Kichererbsen abtropfen, aber heb den Saft auf, da Du ihn später noch benötigst. Frische Aprikosen entsteinst Du und schneidest sie in Würfel. Gibt es keine frischen Aprikosen, kannst Du normalerweise Aprikosen in Dosen finden; auch diese kannst Du verwenden. Die Lauchzwiebeln werden zur Vorbereitung nun ebenfalls in kleine Stücke geschnitten.

Erhitze eine große Pfanne, gib etwas Öl hinein und brate das Rinderhack an. Wenn das Hack viel Wasser lässt, gieße es ab oder lasse es einkochen. Dann gibst Du die gehackten Mandeln und die Kichererbsen hinzu. Auch das Mangochutney und ein Drittel des Kichererbsensaftes gibst Du in die Pfanne. Schmecke die Hackpfanne jetzt mit Salz, Pfeffer und Tabasco ab.

Damit die Frühlingszwiebeln und die Aprikosen nicht zerkochen, kommen sie erst wenige Minuten vor dem Servieren in die Pfanne.

Italienischer Thunfisch-Salat

Gerade im Sommer, bei Feiern und zum Grillen sind erfrischende Salate immer willkommen. Überrasch doch mal mit diesem eiweißreichen Thunfisch-Salat. Für zwei Portionen brauchst Du:

eine Dose Thunfisch im eigenen Saft
einen Mozzarella-Käse
zwei hartgekochte Eier
fünf reife Tomaten
½ Becher Crème fraiche
ein Bund oder eine Pflanze Basilikum
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Viertel die Tomaten und entferne das Fruchtfleisch. Die Tomatenviertel schneidest Du nun noch ein weiteres Mal durch. Den Mozzarella schneidest Du in kleine Quadrate, den Thunfisch lässt Du abtropfen. Vom Basilikum zupfst Du einige Blätter ab, reinigst diese unter kaltem Wasser und zupfst sie dann klein. Nachdem Du die Eier in Würfel geschnitten hast, gibst Du alle Zutaten in eine Schüssel und vermengst sie.

Das Dressing mischst Du aus dem Crème fraiche und etwas Olivenöl. Je nachdem, wie viel Öl Du verwendest, desto reichhaltiger und dünnflüssiger wird Dein Dressing. Würze es mit Salz und Pfeffer und hebe es unter den Salat.

Rote-Linsen-Salat

Ein Salat mit roten Linsen ist sehr sättigend, fettarm und gesund. Für eine Portion benötigst Du:

80 g rote Linsen
zwei Lauchzwiebeln
eine halbe Dose Mais
eine handvoll Cherrytomaten
1 EL hellen Balsamico-Essig
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die roten Linsen gibst Du in einen Topf mit gesalzenem Wasser und lässt sie 10 bis 15 Minuten kochen. Teste nach zehn Minuten, ob die Linsen schon gar sind und lasse sie gegebenenfalls noch einige Minuten weiter garen. Gib die Linsen dann in ein Sieb und lass sie abtropfen.

Von den Lauchzwiebeln nimmst Du die äußere Schicht ab und wirfst das dicke, faserige Grün am Ende weg. Den Lauch schneidest Du dann in sehr feine Ringe. Die Cherrytomaten halbierst oder viertelst Du, je nach Wunsch. Gib den abgetropften Mais, das klein geschnittene Gemüse sowie die roten Linsen in eine Salatschüssel und rühre es gut um.

In einer Tasse mischst Du Dir aus Balsamico-Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer das Salatdressing, welches Du dann über den Rote-Linsen-Salat gibst und sorgfältig vermengst.

Bevor der Salat serviert wird, sollte er mindestens eine halbe Stunde ruhen dürfen.

Blumenkohlsalat

Einen Salat, der von seiner Konsistenz an Reissalat erinnert, kannst Du mit Blumenkohl herstellen. Für einen Blumenkohlsalat benötigst Du:

einen mittelgroßen Blumenkohl
4 Tomaten
½ Salatgurke
200 g Geflügelmortadella
eine Knoblauchzehe
3 EL Naturjoghurt
1 EL Mayonnaise
ein Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer

Mit einer Küchenreibe raspelst Du den Blumenkohl auf Reiskorngröße. Gib den Blumenkohl dann in ein Sieb und salze ihn. Damit möglichst viel Blumenkohl gesalzen wird, rührst Du die Kohlraspeln um und salzt erneut. Durch das Salz wird dem Kohl Wasser entzogen. Stell das Sieb daher abtropfsicher auf und warte etwa eine halbe Stunde. Spüle dann mit kaltem Wasser überflüssiges Salz vom Blumenkohl. Gib den Kohl nun auf ein sauberes Tuch und trockne ihn ab.

Die Tomaten entkernst Du und schneidest sie in kleine Stücke. Auch die Salatgurke, die Mortadella, der Schnittlauch und die Knoblauchzehe werden klein gehackt. Zusammen mit dem Blumenkohl kommt das Gemüse in eine Salatschüssel.

Für das Dressing vermischst Du den Naturjoghurt mit der Mayonnaise und schmeckst es mit Salz und Pfeffer ab. Hebe nun das Dressing sorgfältig unter den Salat und lass ihn vor dem Verzehr mindestens 30 Minuten ziehen.

Harzer Käse eingelegt

Harzer Käse ist sehr reich an Eiweiß, hat aber auch einen starken Eigengeschmack, so dass einige Menschen auf den Verzehr verzichten. Eine Möglichkeit ist es, den Käse einzulegen, so dass sein Geschmack verfeinert wird, trotzdem aber die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Für acht Portionen eingelegten Harzer Käse benötigst Du:

2 Packungen Harzer Käse
250 g Zwiebeln (weiß oder rot)
eine rote Paprika
eine halbe rote Peperoni
8 Wacholderbeeren
1 Teelöffel ganze Pfefferkörner
4 Gewürzkörner Piment
1 Lorbeerblatt
1/8 Liter Weißweinessig
1/8 Liter trockener Weißwein
60 ml Olivenöl
2 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Nimm für die Zubereitung einen Lebensmittelbehälter, den Du sicher verschließen kannst. Gib den Harzer Käse dort hinein. Die Zwiebeln schneidest Du in feine Ringe; Paprika und Peperoni in kleine Stücke.

In einem Kochtopf kochst Du nun den Weißweinessig und den Weißwein auf. Füge je eine Prise Salz und Pfeffer sowie den Zucker hinzu. Gemeinsam mit den Zwiebelringen köchelt der Sud nun etwa fünf Minuten vor sich hin und kann dann abkühlen.

Wenn der Sud etwa Körpertemperatur erreicht hat, gibst Du das Öl, die geschnittenen Paprika und Peperoni sowie die restlichen Gewürze hinzu. Diese Masse gießt Du nun über den Käse und verschließt den Behälter.

Damit die Aromen vom Harzer Käse aufgenommen werden können, solltest Du ihn mindestens 24 Stunden lang im Kühlschrank ziehen lassen. Bevor Du ihn verzehren möchtest, sollte er sich etwa eine Stunde bei Raumtemperatur akklimatisieren dürfen.

In einem dekorativen Einweckglas, eignet sich der eingelegte Harzer Käse übrigens auch sehr gut als Geschenk.

Tofu-Brotaufstrich

Einen leckeren, fettarmen und eiweißhaltigen Brotaufstrich kann man sich mit Tofu herstellen. Man benötigt für den Tofu-Brotaufstrich:

200 g Tofu
getrocknete Tomaten (im Glas)
ein bis zwei Knoblauchzehen (je nach Größe und Geschmack)
zwei Esslöffel Tomatenmark
mediterrane Kräuter (Basilikum, Rosmarin oder Thymian)
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Etwa fünf getrocknete Tomaten gibt man mit den Knoblauchzehen in ein Gefäß. Aus dem Tomaten-Glas nimmt man vier Esslöffel des Öls und gibt es ebenfalls in das Gefäß. Mit einem Pürierstab mixt man die Masse fein, gibt dann den Tofu und das Tomatenmark hinzu, was nun mit der Tomaten-Knoblauch-Masse vermengt wird. Ist die Masse zu fest, fügt man etwas mehr Öl hinzu, bis man eine geschmeidige Konsistenz erreicht hat.

Für die individuelle Note gibt man nun klein geschnittene mediterrane Kräuter nach Wahl hinzu und schmeckt den Brotaufstrich mit Salz und Pfeffer ab.

Mandelmus

Mandelmus lässt sich einfach selbst herstellen. Im Gegensatz zu Mandelmus, welches man im Reformhaus oder in Drogerien kaufen kann, ist es sehr viel günstiger und man kann es nach Belieben verfeinern. Für ein Marmeladenglas Mandelmus benötigt man:

eine Tüte ungeschälte Mandeln (zirka 200 Gramm)
Zucker
geschmacksneutrales Öl

Damit das Mandelmus ein leckeres Aroma bekommt, röstet man die Mandeln ohne Öl in einer Pfanne. Sobald sie anfangen zu duften, muss man die Mandeln oft schwenken, da sie sonst leicht anbrennen. Die gerösteten Mandeln zerhackt man dann grob mit einem Messer, damit der Pürierstab es leichter hat. Die Mandeln gibt man in ein hohes Gefäß, fügt etwas Öl hinzu und beginnt zu pürieren. Durch den Röstvorgang werden die Mandeln sehr hart; wenn der Pürierstab beim Zerkleinern heiß läuft, wartet man, bis er abgekühlt ist und püriert dann weiter, bis ein feines Mandelmus entsteht.

Das Mus kann man mit etwas Zucker süßen. Alternativ bieten sich Honig, Agavendicksaft oder Stevia zum Süßen an. In einem Marmeladenglas hebt man das Mus im Kühlschrank auf. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollte man es aufbrauchen.

Mandelmus kann man nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch für Gemüse-Dips oder in Salatdressings verwenden.